Fotoparade 1-2017

Michael von Erkunde die Welt hat bereits zum fünften Mal zu seiner Fotoparade aufgerufen und ich nehme hier nun das zweite Mal teil. Die Kategorien für die Fotoparade 1-2017 lauten: „ungewöhnlich“ - „entspannt“ - „fern“ - „beleuchtet…

Fotoparade 1-2017

Michael von Erkunde die Welt hat bereits zum fünften Mal zu seiner Fotoparade aufgerufen und ich nehme hier nun das zweite Mal teil. Die Kategorien für die Fotoparade 1-2017 lauten: „ungewöhnlich“ - „entspannt“ - „fern“ - „beleuchtet“ - „alt“ und wie immer „schönstes Foto“. Für mich war es gar nicht so einfach, hier eine Sammlung der ersten sechs Monaten des Jahres 2017 zusammenzustellen, weil ich aus verschiedenen Gründen gar nicht soviel Zeit zum Reisen hatte wie geplant. Umso schöner ist es aber für mich, bei der Fotoparade die vielen tollen Reiseberichte und Fotos der anderen Teilnehmer (inklusive von Michael) zu betrachten und so zumindest in Gedanken ein wenig auf einer Reise gewesen zu sein. Für mich ist die Fotoparade auch ein Form der Inspiration, wo ich mich in meinem Alltag ein wenig „Fortträumen“ kann. Ebenso finde ich hierbei die eine oder andere Anregung, wo ich in Zukunft vielleicht auch mal hin will. Hierzu also meine persönlichen Lieblingsfotos aus dem ersten Halbjahr 2017 passend zur entsprechenden Kategorie.

„ungewöhnlich“

Die Aufnahme der „pinkelnden Skulpturen“ entstand in Prag direkt vor dem Franz Kafka Museum. Hierbei handelt es sich um eine Skulptur von David Cerny, wovon es in Prag noch viele Weitere gibt. Aber am skurrilsten dürften wohl diese beiden pinkelnden Herren sein. Skurril auch daher, weil der Pool, wo die beiden Herren pinkeln, die Form der Tschechischen Republik hat. Es heißt, der Künstler will damit Ausdrücken, was die Politiker von Ihrem eignen Land halten.

„entspannt“

Flüsse und Brücken haben eine magische Anziehungskraft für mich. Sehr gerne suche ich mir vor Ort ein ruhiges Plätzchen zum Verweilen aus und beobachte das Treiben auf dem Fluß und an den Ufern. Diese Aufnahme entstand auf der weniger frequentierten Uferseite der Karlsbrücke in Prag wo die Moldau fließt.

„fern“

Den Begriff „fern“ muß ich hier leider ein wenig auf „fernsicht“ ausdehnen, weil ich eigentlich im ersten Halbjahr gar nicht weit weg im Sinne von „fern“ gewesen bin. Diese Aufnahme entstand während einer Autofahrt eines Fotoworkshops in den Berchtesgadener Alpen, wo sich ganz kurz die Sonne durchrang die Wiesenfläche zu beleuchten. Ich habe hierfür kurz angehalten und dieses wirklich tolle Panorama genossen.

„beleuchtet“

Das Bild entstand vor der Karlsbrücke in Prag um 5 Uhr am Morgen. Der Zeitpunkt war bewußt so früh gewählt, weil dieser Platz und auch die Brücke am Abend rappelvoll ist und etwas später die Beleuchtung abgeschaltet wird. So früh am Morgen hingegen hat man die Brücke und auch ganz Prag so gut wie für sich alleine.

„alt“

Dieser alte zerfallene Steg ist am Hopfensee zu sehen. Ziel war es hier eine Aufnahme beim Sonnenuntergang zu machen. Leider gab es hier nicht viel Sonnenuntergang, wie man ganz klar sehen kann. Ich mag das Bild trotzdem, weil es sehr schön zeigt, wie man mit der Perspektive tricksen kann. Der Steg selber ist höchsten 1,50 Meter lang. Wenn man aber nur tief genug heruntergeht, wirkt er hierbei wesentlich länger als er ist und wird so zum Hauptobjekt des Bildes.

„schönstes Foto“

Mein persönliches Lieblingsfoto ist ein Sonnenaufgang in Prag. Ich mag das Bild besonders gerne, weil damit auch Mühen und schöne Erinnerungen verbunden gewesen sind. Ich bin 2x umsonst morgens um 6 Uhr an dieser Stelle gestanden, weil das Wetter nicht mitgespielt hat. Am letzten Tag zwei Stunden vor meiner Heimfahrt habe ich mich nochmals in der Früh aus dem Bett gequält und wurde mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt.

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